Neu: Ferrari California T

Optisch hat sich beim Ferrari California nicht viel geändert, dafür tut sich umso mehr unter der Haube.

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Auch bei Ferrari scheint die Zeit der Hochleistungssaugmotoren zu Ende zu gehen, denn der Luxusroadster California verfügt über einen neuentwickelten V8-Biturbomotor mit 3,9 Liter Hubraum. Bei 7.500 U/min. leistet der Direkteinspritzer 560PS, das bei einem maximalen Drehmoment von 755Nm. 0 auf 100km/h sind in 3,6 Sekunden erreicht. Gegenüber dem Vorgänger gibt es ein Leistungsplus von 70PS und einen Drehmomentzuwachs von rund 50%, dabei wird der Verbrauch um 15% gesenkt.

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Die Konstrukteure aus Maranello wollten zwar den V8-Saugmotor außen vor lassen, nicht aber dessen Sound. Man griff auf spezielle Fertigungstechniken zurück, die u.a. den gegossenen Abgaskrümmer, die Kurbelwelle und das Turbinengehäuse umfassten. Durch diese Maßnahmen wurde ein gewaltiger Sound kreiert, der dem Klang des Saugmotors um nichts nachsteht. Dazu öffnet man am Besten das Klappdach, das in 14 Sekunden unter einer Klappe verschwindet.

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Aber nicht nur Antrieb und Design wurden überarbeitet, auch beim Fahrwerk wurde nachgeschärft. Die neueste Generation der F1 Traktionskontrolle soll eine bessere Beschleunigung aus Kurven ermöglichen. Die variablen MagnaRide-Stoßdämpfer, das Lenkgetriebe und die Fahrwerksaufhängung wurden neu aufgesetzt.  All das soll eine Reduzierung der Karosseriebewegungen bringen, sowie den Fahrkomfort und das Handling verbessern. Karbon-Kermikbremsen verzögern den Norditaliener nach 34 Metern aus Tempo 100 zum Stillstand.

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Im Innenraum wurde das Armaturenbrett überarbeitet, das eine „Turbo Performance Engineer Anzeige“ hat, darauf lassen sich das Leistungspotential und der Ladedruck des Motors abrufen.
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Seine Weltpremiere feiert der Ferrari California T auf dem Genfer Salon Anfang März. Bis dorthin steht vielleicht auch schon ein Preis fest, als Anhaltspunkt kann man die aktuelle Saugerversion nehmen, dessen Preistaferl bei 225.000 startet.

Fotos: Werk

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